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Theateraufführung der 12. Klasse, 2. Aufführung

Kleinmann, Gott und der Tod

 

eine Collage frei nach Woody Allen

Kennen Sie den Plan?

 

 Welchen Plan? - fragen Sie.

 

 Zum Stück: 

Das ist doch lächerlich, einen mitten in der Nacht zu wecken, und dann noch mit so grässlichen Neuigkeiten! 

Ein verrückter Mörder ist gesichtet worden!

Kleinmann, ein Hemdenverkäufer in schweren Zeiten, soll nun bei der Suche nach dem Mörder helfen,

denn schließlich braucht man jede Hilfe. 

Zum Glück – und Dank des smarten Hartzers -  gibt es einen Plan! Einen großartigen Plan! 

In dem Kleinmann eine wichtige Rolle spielt! Nur welche? Das wüsste er selber gerne. 

Auf seiner mitternächtlichen Suche nach seiner Rolle im Plan begegnet er lauter absurden Gestalten, die alle irgendeine Aufgabe

im Plan haben, mancher hat auch etwas über Kleinmanns Aufgabe gehört, es hatte etwas mit „Idiot“ zu tun, aber so ganz

genau weiß das keiner. Bald schon gibt es mehrere Pläne, mehrere Leichen, Sackgassen, die zu nichts führen und eine Prostituierte,

die auch etwas gehört hat. Das alles ist für den Neurotiker der absolute Hauptgewinn. 

Mehr können wir Ihnen an dieser Stelle nicht sagen. 

Das ist eine Vorkehrung dagegen, dass der Irre den Plan herausfindet oder jemand von Ihnen den Plan sabotiert 

oder gar kritisiert.

 

Oh, Sie kennen den Plan nicht… Und warum machen Sie dann mit?

 

KlassenspielHomepage3

 

Das ist absurd? Was ist absurd?

 

Wir haben uns das absurde Theater von Woody Allen gewählt, um damit im Stück ein Stück weit das absurde Zeitgeschehen,

in dem wir leben, zu reflektieren.  Wenn Parteien zur Europawahl auf Plakaten Ziele nennen, denen sie selbst ständig zuwider handeln, 

wenn man für gesellschaftlichen Zusammenhalt wirbt, indem man Spaltungen und Gräben vertieft, wenn man wieder einmal aufrüstet, 

um Frieden und Sicherheit zu schaffen, dann ist es Zeit mal wieder den Geist anzuknipsen, 

damit dem ein oder anderen ein Licht aufgeht, bevor es dunkel wird.

Veranstaltungsort* Aula der Schule